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2015

2015

Hier könnt Ihr von oben sehen, WIE gross das Heim geworden ist.

2009 sind in der oberen linken Ecke ein paar Häuser zu erkennen.

2012 sieht man sehr gut, dass ganz viele Hütten dazugekommen sind.

2015 schaut es aus, als ob ein kleines Tierdorf entsdtanden ist.

 

Der Bürgermeister, der Svetlana aus der Stadt in die "Pampa" vertrieben hat, hat wohl nie und nimmer damit gerechnet, was diese Frau für Power hat und was man mit der tiefen Liebe zu den Tieren alles erreichen kann! Svetlana, wir sind so stolz auf Dich ♥ Nach jahrelanger Dunkelheit hast Du es sogar geschafft, dass es Strom im Heim gibt! Natürlich wäre das, OHNE EUCH, LIEBE SPENDER, niemals entstanden, denn aus dem eigenen Land bekommt Svetlana ja keine finanzielle Unterstützung! Wir danken Euch allen aus tiefstem Herzen dafür ♥

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2014

2014

Auch 2014 fliesst das meiste Geld von den Spenden  in den Bau des neuen Katzenhauses. Manchmal muss die Baustelle zwischenzeitlich gestoppt werden, weil das Geld nicht ausreicht um die Tiere zu versorgen UND weiter zu bauen. Trotzdem gelingt es Svetlana in diesem Jahr das Haus sogar noch zu isolieren. So finden zumindest ein paar Hunde, die sie aus Platzmangel sonst nicht hätte aufnehmen können, im Winter eine Notunterkunft. 

Sehr oft kommt es vor, dass im Tierheim unerwartete Notsituationen eintreffen. So war zum Beispiel die dringende Aufnahme von 29 Katzen nötig. Svetlana wurde von einer krebskranken Frau angerufen, die 5 Stunden Fahrtzeit von der Stadt Abakan entfernt in einer Klinik liegt. Diese ohnehin schwer kranke Frau hat bei sich im Zimmer 29 Katzen versteckt, die kurz davor waren, von der Leitung dieser Klinik vergiftet zu werden. 

Die Katzen haben ihr ganzes Leben dort verbracht und lebten eigentlich unter guten Bedingungen, denn sie haben die Essensreste der Klinik abbekommen. Doch jetzt will die Klinikleitung von den Tieren nichts mehr wissen!!! Als Svetlana und ihre Tierärztin Ludmilla am Ort ankamen, hat man die armen Katzen in dem Zimmer von der kranken Frau bereits in Säcke verpackt! Svetlana und Ludmilla konnten die Tiere nur noch schnell im Auto verstauen und mit ihnen weg fahren, um sie in Sicherheit zu bringen.  

 

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2013

2013

Damit das Tierheim die ganze Flut an ungewollten Tieren überhaupt aufnehmen kann, wird es ständig ausgebaut. 2013 wurden zahlreiche Zwinger und neue Hundehütten gebaut. Jede Hütte besteht aus 6 Abteilungen, für 6 Hunde.  

Zu diesem Zeitpunkt hat das Tierheim ein kleines, bescheidenes Katzenhaus, welches zu eng für die zahlreichen Katzen ist. Svetlana beschliesst, ein neues Katzenhaus zu errichten. Es werden Spendergelder gesammelt für ein Steinhaus für Svetlana. Doch Svetlana sieht mehr Sinn in einem grösseren Katzenhaus mit mehr Platz und einer Klinik. Allerdings aus Holz damit es etwas günstiger wird. Es wird mit dem Bau eines 250m2 grossen Katzenhauses angefangen.

Neue Wasserleitungen wurden angebracht. So müssen die Arbeiter des Tierheims nicht aus einer einzigen Quelle Wasser schöpfen und in jeden einzelnen Zwinger schleppen. Doch das gesamte Gelände ist noch nicht erschlossen. Das wird zu einem späteren Zeitpunkt gemacht.

Im August, als das Helferteam wieder zu Svetlana geflogen ist, hat sie eine Tierärztin (Ruth Ferraro, www.tiermed.ch, Biberist, Schweiz) begleitet, um vor Ort gratis und so viele Tiere wie nur möglich zu ksatrieren. Vielen, vielen Dank, liebe Ruth, dass Du Deine Ferien geopfert hast, um den Ärmsten am anderen Ende der Welt zu helfen. Du hast auf ein Honorar verzichtet und die gesamten Reisekosten selber getragen. Das ist nicht selbstverständlich ♥

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1990-2012

 

Liebe Tierfreunde,
hier könnt ihr mitverfolgen, wie es über all die Jahre dem sibirischen Tierheim ergangen ist und welche Besserungen es gegeben hat.

Vor unserer Entdeckung des Tierheims, kämpfte Svetlana alleine fast 20 Jahre lang für die Existenz ihrer Tiere. Sie bettelt täglich, damit die Tiere wenigstens etwas zu essen bekommen. Die meisten sterben jedoch nach kürzester Zeit, da sie einfach nicht die finanziellen Mittel hat, so eine grosse Anzahl an Tieren zu halten. Täglich werden ihr neue Hunde und Katzen vor die Türe gestellt. Auch kastrieren ist zu diesem Zeitpunkt für Svetlana noch ein Fremdwort.

Aber nicht nur das. Obwohl Svetlana viele Freunde hat, wird sie von den meisten Menschen im Ort sehr schlecht behandelt und sogar angegriffen. Es folgen 6 Prozesse, da die kluge Frau nicht alles einfach hinnimmt. Man will das Tierheim schliessen und alle Tiere erschiessen. Am Ende gewinnt Svetlana mit der Hilfe von ein paar Menschen, die sich für sie einsetzen.

Svetlana erzählt eine traurige Geschichte aus dieser Zeit: „ Eines Tages höre ich das tödliche Geschrei einer unserer Katzen. Sie ist aus dem Katzenhaus durch das Fenster entwischt…ich renne hin und sehe, wie einer unserer abgemagerten Hunde versucht sie zu töten. Mit meiner ganzen Kraft versuchte ich die Katze von dem Hund zu befreien. Es gelingt mir, doch kurze Zeit später stirbt die Katze trotzdem… und dieser Hund verhungerte nach einer Woche…“ 

 

2008 fährt Daria Chudjakowa in ihre Heimat Sibirien und entdeckt das Tierheim. Sie schaut sich die Lebensbedingungen von Svetlana und ihren Tieren an und weiss, wenn sie nichts unternimmt, sie es sich nie vergeben wird.

Nach der Rückkehr in die Schweiz, erstellte sie mit Hilfe ihrer russischen Freunde eine Homepage, auf welcher sie alles über das sibirische Tierheim berichten. Die ersten kleinen Spendeneingänge folgen, aber es sind viel zu kleine Beiträge um etwas zu bewirken. Wir sind noch zu unbekannt, damit es sich weiter bewegen kann.

 

2009 wird Karin Pesse auf das Tierheim aufmerksam. Sie schlägt uns vor, eine Gruppe im Facebook zu gründen, damit mehr Menschen auf das sibirische Tierheim aufmerksam werden.

Parallel macht sie zusätzlich private Flohmärkte, um auch von sich etwas geben zu können. Mittlerweile ist sie ein festes Vereinsmitglied und ein toller Tierfreund. Unsere Facebook-Gruppe bekommt immer mehr Mitglieder und alle Menschen, die etwas Mitgefühl haben, fühlen sich sofort angesprochen. Sie sind von den katastrophalen Bedingungen schockiert, unter denen Svetlana und die Tiere leben müssen.

Man kennt uns noch nicht, doch die ersten Menschen riskieren es zu spenden.

An diesem Punkt ist Svetlana sehr verzweifelt, weil sie wegen ihrer Lebensweise ständig von den Bewohnern in ihrem Dorf angegriffen wird. Auch der Bürgermeister will sie und die Tiere nicht mehr im Dorf haben und stellt ihr für die nächsten 45 Jahre ein Stück Land ausserhalb des Dorfes zur Verfügung, welches sie zu einem günstigen Preis mieten kann. Aber unter einer Bedingung! Alle Tiere müssen so schnell wie möglich aus der Stadt verschwinden.

Also bringt Svetlana ihre Tiere kurz vor dem kalten Winter auf ihren neuen Lebensplatz. Ausser dem Holzzaun und ein paar alten, gelöcherten Metallwagen, deutet nichts auf das Tierheim hin. Doch mehr können wir uns zu dieser Zeit nicht leisten, da die Spendeneingänge viel zu klein sind.

Eine grosse Anzahl der Tiere überlebte den Umzug nicht, weil sie nicht gut genug untergebracht werden konnten. Bilder der Toten aus dieser Zeit haben wir nicht. Damals hatten wir noch keine Kamera vor Ort, um das alles dokumentieren zu können.

 

 

2010 gehen endlich mehr Spenden ein und auch unsere Facebook-Gruppe hat bereits über 500 Gruppenmitglieder. Wir werden bekannter und gewinnen mehr und mehr Helfer. So ist auch die Fellchenhilfe, eine private Tierschutzinitiative aus Berlin zu uns gestossen. Auch sie haben ihr Herz an Svetlana und ihre Tiere verloren und helfen fleissig mit, das Heim bekannter zu machen und Spenden zu sammeln.

Vor Ort in Sibirien herrscht eine absolute Baustelle. Mit ihren 62 Jahren ist Svetlana die Baustellen-Führerin. Sie hat eine exakte Vorstellung, wie das erste richtige Tierheim in Sibirien aussehen soll. Unsere ganzen Investitionen gehen in den Bau rein, damit wir im kommenden Winter nicht so viele Opfer tragen müssen.

Die Tiere sind immer noch gezwungen, mit billigem Brei, statt dem richtigen Futter auszukommen. Das erste Mal wird das Wort „Kastration“ im Tierheim erwähnt. Svetlana fängt an, einzelne Tiere kastrieren zu lassen. Dieser Eingriff ist jedoch schwierig umsetzbar, da die einzige Vet-Klinik in der Stadt ist und ist nur mit einem Auto zu erreichen. Obwohl wir uns bereits ein altes Auto für das Tierheim leisten konnten, haben wir keinen Fahrer, der die Tiere regelmässig zur Kastration fahren könnte (das Tierheim liegt ziemlich ausserhalb der Stadt). Die Ärzte selber sind viel zu beschäftigt, regelmässig in das Tierheim zu fahren, um zu kastrieren.

 

 

2011 erhalten wir von der "Tierhilfe Bluemoon & Pfötchenfreunde e.V." weitere Hilfe, die für Svetlana und ihre Tiere so wertvoll ist. Wir sind sehr dankbar, dass sie uns bei unserer Arbeit so grossartig und professionell unterstützen.

Auch ist Martina Karl, Verein: "Mensch-Tier-Spirits-Helvetia" zu uns gestossen, die uns fortan mit Rat und Tat zur Seite steht. Martina ist ein festes Vereinsmitglied geworden und im Sommer 2011 das erste mal zu Svetlana geflogen, um vor Ort zu helfen. Sie war so berührt von dieser Frau und so erschüttert über das Elend und die Situation im Heim, dass sie ihr grosses Herz an Svetlana und ihre Tiere "verloren" hat.

Dann geschieht auch noch ein kleines Wunder! Svetlana besteht in ihrem hohen Alter die Führerscheinprüfung.

Es wird einiges leichter und sparsamer. Ab jetzt sparen wir die täglichen Kosten für ein Taxi um Futter zu holen und alle lebenswichtigen Sachen für das Tierheim zu besorgen. Auch kann Svetlana nun selber die Tiere für medizinische Behandlungen in die Stadt fahren. So werden auch Kastration mit dem Auto leichter. Wenn immer eine Hündin trächtig ist, nimmt Svetlana das Tier und fährt in die Klinik, damit es nicht noch mehr Nachwuchs gibt. Bis aber alle Tiere kastriert sind, wird es wohl noch lange dauern.

Parallel zu den kleinen Erfolgen in Sibirien, werden wir zu einem offiziellen Schweizer Tierschutz-Verein „Das letzte siebte Leben“ mit Sitz in Zürich. 

Obwohl wir bereits einiges geschafft haben, mussten wir bei der August-Reise nach Sibirien trotzdem noch feststellen, dass noch immer Mangel-Ernährung herrscht, noch immer Tiere viel zu oft sterben und die Häuser noch immer zu wenig isoliert sind.

 

2012 konnten wir weitere Fortschritte erzielen. Für die Katzen konnte das Aussengehege ausgebaut werden, was den Samtpfoten enorme Lebensqualität bietet. Endlich kommen auch sie in den Genuss, ein paar warme Sonnenstrahlen zu geniessen und frische Luft zu schnuppern.

Ein weiterer Höhepunkt für das Tierheim:  nach 2 jährigem Kampf mit den Behörden, hat Svetlana endlich Strom!!! Vorher konnte sie nur mit Hilfe eines stinkenden und lärmenden Stromgenerators, für ein paar Stunden am Tag Strom generieren. Jetzt hat Svetlana sogar ein paar Elektrogeräte, die sie dank lieben Spendern von der Tierhilfe Bluemoon kaufen konnte. Eine Waschmaschine und Kühlgeräte, worin sie die Medikamente bei optimaler Temperatur lagern kann.

Auch wurde fast die Hälfte der Hunde bereits kastriert. Aber es liegt noch viel vor uns, bis wir so weit sind, dass mal alle Tiere rechtzeitig vor ihrer Geschlechtsreife kastriert werden können, um so ungewolltem Nachwuchs vorzubeugen. Auch werden viele Tiere abgegeben, die natürlich noch nicht kastriert sind.

Wir sind auch bestrebt, Geld für weitere warme Häuser und Öfen zu sammeln, damit mal alle Tiere den harten Winter in Innenräumen verbringen können.

 

Wie ihr sehen könnt, hat sich in mehr als 20 Jahren der Geschichte des Tierheims einiges getan. Svetlana ist sehr gläubig und zündet täglich für das Wohl ihrer Tiere Kerzen an.

Mit ihr möchte auch ich für all die Tiere Kerzen anzünden, die in diesem Tierheim bis an ihr Ende wartend, auf echte Besitzer gelebt haben und sie nie bekamen. Und für die, die noch dort sind, dort leben und auch nie echte Besitzer haben werden.

Aber wenigstens haben sie dieses Tierheim. Ihre letzte Hoffnung, wo sie sicher sind, dass sie dort nicht erschossen oder vergiftet werden. Wo sie Futter bekommen und und etwas Liebe. Zwar müssen sie Svetlanas Liebe teilen, aber immerhin ist für alle ein bisschen da.

Zum Gedenken an die verstorbenen Tiere von Svetlana hat die Tierhilfe Bluemoon und Pfötchenfreunde e.V. eine Seite eingerichtet ♥ 

Regenbogenland: http://www.tierhilfe-bluemoon.de/Regenbogenland.html

 

Berichte: Daria Chudjakowa

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Das letzte siebte Leben - dasletztesiebteleben.com