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2009

 

2009 wird Karin Pesse auf das Tierheim aufmerksam. Sie schlägt uns vor, eine Gruppe im Facebook zu gründen, damit mehr Menschen auf das sibirische Tierheim aufmerksam werden.

Parallel macht sie zusätzlich private Flohmärkte, um auch von sich etwas geben zu können. Mittlerweile ist sie ein festes Vereinsmitglied und ein toller Tierfreund. Unsere Facebook-Gruppe bekommt immer mehr Mitglieder und alle Menschen, die etwas Mitgefühl haben, fühlen sich sofort angesprochen. Sie sind von den katastrophalen Bedingungen schockiert, unter denen Svetlana und die Tiere leben müssen.

Man kennt uns noch nicht, doch die ersten Menschen riskieren es zu spenden.

An diesem Punkt ist Svetlana sehr verzweifelt, weil sie wegen ihrer Lebensweise ständig von den Bewohnern in ihrem Dorf angegriffen wird. Auch der Bürgermeister will sie und die Tiere nicht mehr im Dorf haben und stellt ihr für die nächsten 45 Jahre ein Stück Land ausserhalb des Dorfes zur Verfügung, welches sie zu einem günstigen Preis mieten kann. Aber unter einer Bedingung! Alle Tiere müssen so schnell wie möglich aus der Stadt verschwinden.

Also bringt Svetlana ihre Tiere kurz vor dem kalten Winter auf ihren neuen Lebensplatz. Ausser dem Holzzaun und ein paar alten, gelöcherten Metallwagen, deutet nichts auf das Tierheim hin. Doch mehr können wir uns zu dieser Zeit nicht leisten, da die Spendeneingänge viel zu klein sind.

Eine grosse Anzahl der Tiere überlebte den Umzug nicht, weil sie nicht gut genug untergebracht werden konnten. Bilder der Toten aus dieser Zeit haben wir nicht. Damals hatten wir noch keine Kamera vor Ort, um das alles dokumentieren zu können.

Bericht: Daria Chudjakowa

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