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Bericht 2010

 

Erste Erfolge

Vom Sommer 2009 bis Winter 2010 haben viele Menschen aus Deutschland und der Schweiz von diesem Tierheim erfahren und fingen fleißig an, zu spenden und uns zu vertrauen.

Anf. 2010 wurde der gemeinnützige Tierschutzverein "Animal Life Schweiz" auf uns aufmerksam und unterstützt uns sehr. Auch ist im Mai 2010 die "Fellchenhilfe", eine private Tierschutzinitiative aus Berlin, zu uns gestossen und hilft fleissig mit, Spenden zu sammeln und Svetlana und das Heim bekannter zu machen.

 

Das neue Tierheim entsteht

Bereits im Frühling hat Svetlana eine riesen Baustelle, die sie selber leitet und alles organisiert. Immer wenn ich mit ihr telefoniere, erzählt sie ganz aufgeregt, wo das billigste Holz zu finden ist und wo andere Sachen günstig zu bekommen sind. Sie hat aber trotzdem zusätzliche Arbeiter angeheuert, die ihr für wenig Geld helfen, neue Räume und Zäune zu bauen.

Bereits jetzt hat sie 6 alte Metallwagen gekauft, die von innen zusätzlich isoliert wurden, damit sie auch im Winter einigermassen die Wärme halten. Als Hauptgebäude hat sie ein Holzhaus erbauen lassen, das ihr irgendwann als Kastrationsraum dienen sollte. Auf dem Dach wurden zwei Solarbatterien angebracht, damit sie wenigstens ein bisschen  Elektrizität gewinnen kann.

Ein Problem lieferte die aufgestellte Windmühle. Obwohl es bis jetzt die kostspieligste Investition gewesen war und sie die wichtige Elektrizität und Wärme liefern sollte, wie auch das Aufpumpen von Wasser aus der Erde, fiel sie schon drei mal um. Momentan wird überlegt, ob es ein Prozess gegenüber dem Verkäufer geben sollte, da sie einfach nicht funktioniert.

 

Der Besuch im Sommer

Als ich diesen Sommer hingeflogen bin, war ich mitten in dieser großen Baustelle. Mir ist sofort aufgefallen, dass im Vergleich zum Vorjahr die Tiere andere Gesichter hatten. Jetzt hatten die Hunde eine große Fläche zum austoben da. Auch die frische Luft (außerhalb des Bakteriensumpfes im alten Tierheim) hat den Tieren nur gut getan. Natürlich sterben noch viele Tiere, weil wir immer noch nicht genug Finanzen haben um sie zu impfen. Vor allem die Kleinen leiden sehr darunter, weil das Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist. Auch fehlt das Geld, damit man den Tieren richtiges Hunde- und Katzenfutter kaufen kann. Das ist leider auch in Russland teuer und oft muss Svetlana noch billigen Brei verfüttern, damit die Bäuchlein voll werden.

Aber eine Sache haben wir trotzdem noch geschafft! Alle Katzen, die momentan im Heim leben, sind bereits kastriert!!! Auf diese Weise müssen nicht viele kleine Katzenwelpen unnötig sterben!

Wir haben noch eine Menge vor uns, doch wir und vor allem Svetlana selbst, haben nicht vor aufzugeben! Wenn ich Svetlana frage, ob es eine Änderung in den letzten Jahren gegeben hat, sagt sie voller Glück: „Es ist wie der Himmel auf Erden“ und das, obschon sie zusammen mit den Tieren in einer Bretterhütte lebt, ohne Strom, ohne rechte Heizung und ohne fliessendes Wasser! Was für eine bemerkenswerte und selbstlose Frau..!

Eine Sache sagt sie auch noch: „sterben - ich habe gar keine Zeit zu sterben, wer wird sich dann um die Tiere kümmern!“ Da beobachte ich die alte Frau von der Seite und stelle fest, dass sie eine unglaubliche Energie ausstrahlt!


Bericht, Daria Chudjakowa.

Im Sommer 2010 hat Daria Svetlana wieder besucht. Svetlanas Freude war unbeschreiblich! Endlich hat sie verbündete gefunden, selbst wenn sie tausende von Kilometern entfernt sind.
Svetlana konnte 6 alte Metallwagen kaufen, damit die Tiere im Winter etwas geschützt sind
Isolationsmaterial muss angebracht werden
Es muss fleissig gebaut werden, wenn all diese Hunde im Winter einen
Die Hunde geniessen die Sonne
Die Hunde fallen schon über das Futter her, bevor es ausgepackt werden kann
All diese Hunde müssten auf der Strasse leben, wenn es Svetlana und ihr Tierheim nicht geben würde
Svetlana schaut wo sie das günstigste Holz bekommt und kauft es dann
Svetlana lebt mit den schwächsten Tieren in einem Raum
Svetlana freut sich sehr über einen selbstgenähten Hundemantel von Uta Sykor, von der Fellchenhilfe
Ein Raum für die Katzen wird hergerichtet
Schon fast fürstlich! Der Teppich an der Wand soll etwas isolieren. Der Steinofen den ihr seht, hat Svetlana selbst gebaut!
Geteiltes Leid - halbes Leid ♥

Das letzte siebte Leben - dasletztesiebteleben.com