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Bericht 2009

 

Nach dem ersten Treffen mit Svetlana

„Nun, als ich 2008 das erste Mal die Zustände dieses Tierheimes sah, wusste ich, ich würde nie mehr meine Augen in der Nacht in Ruhe schließen können, eher ich nicht versuchen werde, das sich etwas verändert.“

Ich wusste nicht wo ich anfangen sollte und hatte keine Ahnung was der erste Schritt sein sollte, aber nach und nach funktionierte es langsam.

Ich schloss mich mit Freunden zusammen und wir brachten als Erstes eine Homepage raus, die bereits einige Leute auf das Tierheim aufmerksam machte. Die ersten Spender fingen vorsichtig an zu spenden…

Immer mehr Menschen kontaktierten uns, darunter sehr viele Tierschützer. Sie fingen an die Information über das sibirische Tierheim im Netz zu verlinken, um so noch mehr Menschen auf uns aufmerksam zu machen.

Dadurch hat uns auch Karin Pesse gefunden. Sie schlägt uns vor, im Facebook eine Gruppe für das sibirische Tierheim zu gründen, damit noch mehr Tierfreunde auf Svetlana aufmerksam werden. Parallel macht sie zusätzlich private Flohmärkte, um auch von sich aus etwas geben zu können. Mittlerweile ist sie ein festes Vereinsmitglied und ein toller Tierfreund. Erfreulich ist, dass unsere Facebook-Gruppe wächst. Jeder der etwas Mitgefühl hat, fühlt sich sofort angesprochen und ist über die katastrophalen Bedingungen schockiert.

Man kennt uns noch nicht, aber die ersten Menschen riskieren es zu spenden. 

 

Der Umzug

In der Zwischenzeit hat sich die Situation mit den Behörden so zugespitzt, weil man die Initiative von Svetlana nicht stoppen konnte, dass der Bürgermeister Svetlana ein Stück Land (für die nächsten 45 Jahre und zu einem günstigen Mietpreis)  außerhalb der Stadt versprach, damit sie mit ihren Tieren endlich verschwindet.

Svetlana konnte es auch selber nicht mehr aushalten, ständig im Krieg mit den Behörden zu leben und nahm den Vorschlag an.

Weil sie noch vor dem Winter umziehen musste und wir noch nicht genug Spenden hatten, um ihr so schnell wie möglich passende Innenräume für die Tiere zu bauen, haben leider viele Tiere den harten Winter nicht überlebt.

Ausser dem Holzzaun und ein paar alten, gelöcherten Metallwagen, deutete nichts auf ein Tierheim hin. Mehr konnten wir uns zu diesem Zeitpunkt nicht leisten. "Es war eine sehr schwere Zeit", sagt Svetlana noch heute und sie trauert immer noch um die Tiere, die wegen des Umzugs nicht überlebt haben.

Ich zeige diese schrecklichen Fotos von 2008/2009, damit die Menschen einen Vergleich von damals bis heute haben und sehen können, mit welcher Schnelligkeit sich die Lage dank euren Spenden verändert hat und dass das Geld sofort dort ankommt, wo es gebraucht wird. Ich werde nichts dokumentieren - die Bilder sprechen für sich. Macht euch selber einen Eindruck und schaut euch dann die folgenden Jahre und die stetigen Verbesserungen an.

Bericht: Daria Chudjakowa


Das letzte siebte Leben - dasletztesiebteleben.com