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Bericht September 2013

Auch in Sibirien werden Hunde umgebracht

Was in Rumänien gerade passiert ist unglaublich. Es scheint, dass diese Todesschlacht auf den rumänischen Straßen nie zu Ende geht. Leider ist es überall das gleiche. Egal, wie viele von uns sich für die armen Tiere einsetzen, hat man das Gefühl, man hat trotzdem nichts erreicht.Auch in Sibirien sieht es im Moment nicht rosig aus. Die Tiere, die unter dem Zaun vom Tierheim ein Loch graben, um in den Feldern zu laufen, werden grausam umgebracht.

 

Es kam aber noch eine schlimmere Nachricht von Svetlana

Eine liebe Helferin aus dem Team, die sich diesen Sommer vor Ort in eine Hündin verliebt hat, wollte diese sanfte Seele zu sich holen. Svetlana wollte alles für die Ausreise vorbereiten, hat aber die Hündin in ihrem Gehege nicht gefunden.

Aber nicht nur diese Hündin war verschwunden, sondern viele andere ihrer Schützlinge! Dann stellte sich heraus, dass ein Auto immer spät in der Nacht zur gleichen Zeit kam und Svetlana sah, wie zwei ihrer neu angestellten Arbeiter die Hunde in das Auto packten. Als Svetlana vom Tierheim bis zum Auto rannte, war dieses schon weg. Die Arbeiter hat sie am nächsten Tag gefeuert. Sie wollten nicht sagen, wohin sie die Hunde verkauft haben.

Svetlana ahnt Schlimmes. Sie denkt, dass es Hundefleischhändler sind. Es gibt immer „Schaschlik“-Stände an den Strassenränden, die bis spät in die Nacht geöffnet haben. Oder es waren die Chinesen, die auch hinter dem Hundefleisch her sind. Dabei wollte die Schweizerin extra nach Russland fliegen, um ihre Hündin zu holen und jetzt ist sie nicht mehr da.

 

Wir müssen DRINGEND etwas dagegen unternehmen, um die Tiere zu schützen!!!

Fakt ist, das jetzt dringend was unternommen werden muss! Das ganze Tierheimgelände steht in der Nacht in totaler Dunkelheit, was den Hundedieben zu Gute kommt!

Es müssen Lichtständer her, damit das ganze Territorium beleuchtet werden kann. Wir bitten sie ganz dringend um Unterstützung!!! Die Hundediebe werden wieder zuschlagen und wir müssen versuchen, sie wenigstens durch Licht abzuschrecken.

Für die Elektrizitätsständer werden 2000 Euro gebraucht. Bitte helfen Sie uns!!!!!

 

Jurij Kitanov hat die Wahl zum Bürgermeister knapp verloren


Leider wieder keine positive Nachricht. Jurij Kitanov, ein einflussreicher Mann und Tierfreund, der Svetlana seit Jahren unterstützt (er hat ihr die Stromleitung bis zum Tierheim verlängert) und vor Kurzem hat er sie mit einem grossem Laster voller Holz für das Katzenhaus ausgestattet, verlor am 8. August die Wahlen für das Bürgermeisteramt seines Staates. 0,6% haben ihm für die Wahl gefehlt. Dabei hat er uns versprochen Kastrationsprogramme, statt des grausamen Umbringen der Tiere einzuführen, wenn er die Macht in die Hände bekommt. Es wird gesagt, dass die Wahlscheine manipuliert worden sind, damit er nicht gewinnt. Er wird  Anklage erstatten. Was für ein korruptes Land - und wir versuchen dort Tiere zu retten.


Eine Hühnerfarm brannte nieder

Eine weitere traurige Nachricht erreichte uns. Der langjährige Taxifahrer von Svetlana, der sie immer ins Tierheim gefahren hat, als sie noch kein Führerschein hatte, hat im Abakan einen Hühnerfleischhandel gehabt. Der Lagerraum des Gebäudes ist abgebrannt. Svetlana hat eine kostenlose Lieferung im Wert von 700 Euro bekommen. Es ist traurig, was mit diesen armen Hühnern passiert ist, aber wenigstens wurde das Fleisch weiterverwendet. Alle Kühlschränke  im Tierheim sind voll und die Leckermäule können sich freuen.


Eine Wasserleitung zum neuen Katzenhaus wurde gebaut

Einen einzigen positiven Punkt haben wir jedoch. Endlich wurde auch eine Wasserleitung zu dem neuen Katzenhaus gebaut. Die Bohrarbeiten waren etwas kompliziert, da die Maschine auf Grundstein gestoßen ist. Doch nachdem man dann auf 38 m vertieft hat, sind sie doch noch auf Wasser gestossen. Diese Maßnahme war dringend notwendig, da die Arbeiter in immer weiter entfernte Stellen des Tierheims Eimer mit Wasser schleppen mussten, da die einzige Quelle am Eingang des Tierheims steht.

Der Kostenpunkt der Wasserpumpe war 2000 Euro. Wir sind sehr froh, dass wir es vor dem Winter geschafft haben, bevor die ganze Erde zufriert.

Wir hatten grosse Auslagen und auch die Sicherheits-Beleuchtung des Tierheimes wird uns viel Geld kosten. Dabei steht der Winter vor der Türe und wir müssen dringend die Lagerräume mit Futter füllen, damit die Tiere über den Winter kommen und auch die lebensnotwendige Heizkohle muss auf Vorrat gekauft werden. Wenn erst mal der Schnee da ist, ist das Tierheim oft von der Umwelt abgeschnitten.

Bitte helfen Sie uns, damit wir all dies schaffen können. Alles ist im Moment so wichtig und wir können nichts zurückstellen.

 

Traurige Grüsse, Daria

 


Das letzte siebte Leben - dasletztesiebteleben.com