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Bericht Oktober 2013

Die neuen Bilder aus Svetlanas Tierheim sind angekommen. Man kann jetzt schon feststellen, dass das Wetter langsam härter wird. Es regnet viel und der Wind wird kälter und stärker. Doch auch Svetlanas Stimme am Telefon ist nicht mehr so fröhlich wie im Sommer wenn wir kommen und wir denken da schon, mein Gott, wie kann man nur unter solchen Bedingungen leben.

 

Schon jetzt berichtet Svetlana von ganz schlimmen Dingen, dabei ist der wirklich harte Winter noch nicht mal eingebrochen.

 

Hier ein paar Auszüge von SMSen, die mir Svetlana geschickt hat:

 

„ Egal, wie viel ich baue und baue, die Stimmung der Tiere wegen des Platzmangels im Tierheim wird nicht besser. Vor allem die kleineren, sanfteren Wesen,  wie auch abgegebene Rassentiere leiden stark darunter.  Vor kurzem wurde der kleine Pekinese Dima, der ja  im Sommer aus einem Auto vor dem Tierheim rausgeschmissen wurde, von den grossen erdrückt. Die rothaarige Hündin, die letztes Jahr nach Deutschland ausfliegen sollte und es dann doch nicht konnte, weil sie eine Woche vor dem Flug Babys gekriegt hatte, auch sie wurde von den grossen zu Tode gebissen, so wie ihr Sohn auch.“

 

„Vor kurzem attackierte der Pinscher im Katzenhaus einen schwarzen Kater - der Kater ist gestorben. Doch wohin mit dem Pinscher? Wir haben keine freien Zwinger“

 

„Noch zu Lebzeiten und ich bin bereits 67, möchte ich dieses Tierheim auf die Beine stellen. Denn unter solchen Bedingungen, in welchen ich und auch die Tiere zur Zeit leben, wird hier keiner einziehen. Mir selber macht das nichts aus, mein ganzes Leben war so. Aber hier zu arbeiten, dieses Elend zu sehen und dann nicht mal in einem geeigneten Raum leben zu können, das wird hier ohne mich keiner machen. Ich würde so gerne alles für meine Arbeiterin Tanja bereit machen, damit sie eines Tages das Heim führen könnte, wenn es mir nicht mehr möglich ist. Wir hatten schlechte und gute Zeiten mit ihr. Doch ich weiss, dass sie die Tier von ganzem Herzen liebt.“

 

Wie die meisten von Euch schon mitbekommen haben, wurden in letzter Zeit über Nacht Hunde aus dem Tierheim gestohlen. Zuerst wollte ich es gar nicht glauben, doch dann schrieb Svetlana, dass ein Hund, der eigentlich für die Ausreise in ein besseres Leben bereit war, aus seinem Gehege verschwunden ist. Auch andere Hunde konnte sie in deren Zwingern nicht mehr auffinden. Sie hat nun die Spenden für eine Beleuchtung des  Tierheimgeländes eingesetzt, welche über  Nacht das ganze Gelände beleuchten soll. (An dieser Stelle möchten wir dem TSV Bluemoon und Pfötchenfreunde e.V. von ganzem Herzen danken, dass sie uns das Geld dazu geschickt haben. Dank der Fam. Marti vom Hotel Ritzlerhof in Österreich und anderen lieben Spendern, konnten wir auch die Stromanschlüsse und weitere Lampen finanzieren) So können sie wenigstens sehen, was gerade passiert. Sie sagte auch, seit dem  die „Flutlichter“ aufgestellt wurden, das schlimme Gebell der Hunde in der Nacht aufgehört hat.

 

Jurij Kistanov (ein reicher, wichtiger Mann in Russland) hat sein Versprechen eingehalten und spendete eine Lieferung  Holz für das Katzenhaus. Es kann aber nur langsam gebaut werden, weil jetzt ganz dringend die Beleuchtung aufgestellt werden muss, damit die Hunde in der Nacht etwas sicherer sind und von den Dieben nicht an die Hundefleischhändler verkauft werden.

 

Ansonsten sieht es momentan etwas düster aus, was die Versorgung des Tierheims angeht!

 

Momentan werden dringend  folgende Sachen gebraucht:

 

Futter pro Monat = 3500 Euro

An dieser Stelle möchten wir erwähnen, dass wir ganz dringend Futterpaten brauchen, die regelmässig eine gewisse Summe spenden würden, damit wenigstens die Futterkosten gesichert wären!!! Die Tiere danken Ihnen von Herzen dafür ♥

 

Heizkohle für 1 Woche! = 145 Euro

(Svetlana benötigt für die 10 Öfen pro Monat 12 Tonnen Kohle, damit sie sie durchheizen kann! Wahrscheinlich hat sie jetzt noch mehr Öfen..! Die 145 Euro sind für 10 Öfen berechnet)

 

 1 Arbeiter pro Woche = 167 Euro

(Ein Arbeiter verlangt von ihr am Tag 1000 Rubel. Das sind umgerechnet 24 Euro)

  

Eine Sache ist jedoch sehr erfreulich! Seit Neustem sind wir auch in Deutschland ein offizieller, eingetragener Verein und können für Spenden Quittungen ausstellen. Damit wir das tun können,  bitte alle Spenden aus Deutschland auf das neue Vereinskonto einzahlen. Ich bitte Sie auch deswegen Eure Daueraufträge zu ändern:

 

 NEU

Konto-Inhaber: Das letzte siebte Leben.

Konto-Nr: 948512704

Bankleitzahl: 60010070

Postbank Stuttgart

IBAN: DE32 6001 0070 0948 5127 04

BIC: PBNKDEFF

Bitte gebt auch  Eure Postadressen an! Leider können wir ganz viele Spenden nicht verdanken, da diese auf den Bankbelegen nicht ersichtlich sind.

Ganz liebe Grüsse, Daria C.

 

PS Es sind auch noch ein paar Fotos vom Sommer zum Vorschein gekommen, die wir auch hier anhängen werden...

 


Das letzte siebte Leben - dasletztesiebteleben.com