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Bericht Winter 2013/2014

Liebe Tierfreunde,

Gott sei Dank, waren die letzten Monate in Sibirien weniger kalt als erwartet. Tagsüber überstieg es meistens die -20 Grad nicht. Doch an der Mentalität der Menschen in Sibirien hat es leider keine Änderungen gegeben. Immer noch werden ungewollte Tiere vor dem Heim ausgesetzt.  Als ich  Svetlana gefragt habe, was die Zahl der abgegebenen Tiere pro Jahr beträgt, gab sie mir diese Zahlen. Im vergangenen Jahr, wurden ca. 40 erwachsene Hunde, ca. 30 Katzen, ca. 40 Kätzchen, und rund 100 WELPEN abgegeben!!!!

Noch schlimmer ist die geringe Zahl der Welpen die den Winter überlebt haben, es sind nur 35!!! Und dafür kann man Svetlana keine Schuld geben. Die Natur nimmt ihren Lauf, es kommen mehr Tiere ins Tierheim rein, als durch eine Adoption rauskönnen. Und am Ende, bei dieser Temperatur überleben nur die Stärksten.

In der Notsituation besprach Svetlana das Problem mit der Tierärztin Elena. Diese willigte ein, ein Inserat in der Zeitung zu machen und den Menschen eine Kastration für nur 600 Rubel anzubieten, das sind nur 13 Euro!!! Svetlana muss für ihre Tiere mehr bezahlen, aber das Angebot von Elena für die Einwohner ist toll und Svetlana ist überglücklich!

Nur so können sie die Leute evtl. dazu bringen, ihre Tiere kastrieren zu lassen, so dass wir das Problem von der anderen Seite her angehen können. Dass gar keine ungewollten Tiere geboren werden, die dann das Heim füllen. Wir hoffen, dass die Leute Gebrauch von dieser super tollen Kastrationsaktion machen!

Im Tierheim gehen die Kastrationen gut voran, seit neustem wird jedem kastrierten Tier nicht die Ohrspitze abgeschnitten, sondern ein Buchstabe K ins Ohr tätowiert. Die Tierärztin Elena macht es wirklich gut. Auch ihre eigene Wohnung ist voll von Svetlanas Tieren, die dringend aufgepäppelt werden müssen.

Am Ende kann ich nur sagen, das egal wie schwer die Situation in meinem Land ist, alle Tiere, die in unserem Tierheim leben, dem grausamen Tod auf der Strasse entkommen sind. Dem grausamen Vergiften, der sogenannten Strassenreinigung oder einfach von dem eigenen Besitzer eingeschläfert zu werden, weil man nicht in der Lage ist Verantwortung für ein Tier zu übernehmen.

 

Ich danke euch vom ganzen Herzen für eure Unterstützung, Daria.


Das letzte siebte Leben - dasletztesiebteleben.com