Start Svetlana Konovalova News Berichte Zuhause gesucht So können Sie helfen Wer wir sind Links Kontakt

Bericht Februar 2014

Auch die wilden Hunde im Heim müssen jetzt kastriert werden

In den letzten Monaten haben wir gute Fortschritte gemacht, was die Kastrationen angeht. Doch hatten wir grosse Schwierigkeiten die ganz wilden Hunde zu fangen, da sie immer weglaufen konnten. Wie Sie sicher schon aus den anderen Berichten wissen, sind alle zahmen Tiere bereits kastriert worden und wir bleiben dran, dass auch die Neuankömmlinge immer gleich kastriert werden können.

Als erster Versuch dieses Problem mit den wilden Hunden zu lösen, war ein Betäubungsgewehr zu kaufen. Doch leider haben wir damit immer noch Schwierigkeiten, da diese Gewehre ursprünglich zum Töten der Tiere mit Giftpfeilen gedacht waren. Ironischer weise produziert die gleiche Firma in Russland die Ausrüstung  zum Töten und zum Helfen. Daher passen die Narkose-Pfeile nicht in das Gewehr rein. Da man in diese nur Pfeile mit einer sehr kleinen Menge an Narkosemittel füllen kann, die jedoch nicht ausreicht, das Tier schläfrig zu machen. Svetlana steht zur Zeit mit dem Vetamt in Verbindung, um für dieses Problem eine Lösung zu finden.

 

Doch damit wir die Kastration nicht unterbrechen mussten, haben wir für die wilden Hunde einen Fangstock gekauft. Ich bitte Sie, die Bilder nicht mit den schlimmen Bildern zu verwechseln, die in Rumänien so oft zu sehen sind. Es ist leider die einzige Lösung die Tiere einzufangen. Doch die Arbeiter von Svetlana haben schon gut gelernt damit umzugehen und nehmen sich sehr viel Zeit für diese Hunde. Dabei wird dem Hund in die Schlinge um den Hals gelegt, die sich dann zusammenzieht. Dann warten sie, bis sich der Hund beruhigt hat und dann wird eine Narkose eingesetzt. Bis jetzt konnten wir schon erfolgreich sehr viele scheue Hunde fangen, die wir sonst nie hätten einfangen können und es ist so wichtig, dass sich die Hunde innerhalb des Heimes nicht noch weiter vermehren.

 Nach wie vor werden viele Tiere im Heim abgegeben

Ansonsten ist die Situation immer noch sehr traurig in Russland. Ständig abgegebene Tiere, viele mit abgefrorenen Stellen am Körper und dann noch die Rassetiere, die schon einmal ein Zuhause hatten und die Welt nicht mehr verstehen, warum man sie nicht mehr haben will.

 

Ein Besitzer hat in der Nacht seine ungewollte Bordeaux Dogge in die Hundeklappe gesteckt. Wenigstens haben sie am Morgen angerufen und kamen dann ins Tierheim, um die verängstigte Hündin aus der Klappe in ihren Zwinger zu führen :( Die arme „Maus“ weiss gar nicht, weshalb sie nun einfach abgeschoben wurde  

 

Ein anderer Hund hatte nicht so viel Glück. Er wurde mit abgefrorener Nase und Pfoten auf der Strasse gefunden und ins Tierheim gebracht. Er hat sich am Strassenrand hingelegt, weil er keine Kraft mehr hatte. Wir hoffen sehr, dass er überlebt.

 

Dann hat Svetlana in einer Zeitung inseriert. „Liebe Bewohner von Hakasien, wir haben eine grosse Bitte an sie. Bitte setzen sie ihre Welpen und Katzen nicht einfach aus. Kastrieren sie ihre Tiere. Wir helfen gerne, die Tel. ist... Auf dem 2. Steht, dass das Tierheim noch immer weiter ausgebaut werden muss und Svetlana auf Spenden angewiesen ist. Die Kontonummer steht auch im Inserat. Nun hoffen wir, dass evtl. auch mal ein paar Rubel aus dem eigenen Land gespendet werden.

 

Svetlana kämpft so gut sie kann. Alle Räume im Tierheim sind besetzt. Damit wir bald mit den Kastrationen der wilden Hunde weitermachen können, haben wir einen Aufruf für Fenster im Katzenhaus gemacht! 

 

Spendenaufruf für die Fenster im neuen Katzenhaus

http://www.dasletztesiebteleben.com/?a=1&t=6&y=3205&r=0&n=183&i=0&c=0&v=list.page&o=&s=

 

Dieser grosse Raum wird nicht nur zukünftig ein Katzenhaus sein, sondern auch noch eine Aufwachstation für kastrierte Tiere. Denn sie brauchen genug Raum und Ruhe, um nach der Kastration wieder zu Kräften zu kommen. Die bisherigen Räume reichen da leider nicht für alle Tiere aus.

Ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt. Ich glaube es ist schön zu erfahren, dass es irgendwie voran geht, auch in so einem wilden Land wie Russland und wir uns DANK EUCH um das Wohl von unseren verlassenen Pfötchen am Ende der Welt kümmern können.

 

Liebe Grüsse, Eure Daria


 


Das letzte siebte Leben - dasletztesiebteleben.com