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Bericht Februar 2015

Liebe Tierfreunde

Svetlana leidet sehr unter dem Verlust von Galina. Gerade die Wintermonate sind so hart und es sterben sehr viele Tiere. Svetlana hat alle Hände voll zu tun und ist total überlastet. Klar hat sie noch die Hilfe von Tanja und auch von ein paar Arbeitern, die sie engagiert, aber gerade wenn es so kalt ist, ist die Arbeit noch härter. Alles ist schwerer und auch die Tiere leiden bei dieser Kälte.

Bei diesen Temperaturen können keine Tiere im Heim kastriert werden, es ist einfach zu kalt. Deswegen werden sie in die Klinik gebracht, wo sie auch im Warmen aufwachen und sich etwas erholen dürfen.

Svetlana schreibt, dass wegen den ganzen Sanktionen gegen Russland  jetzt die Hölle los ist. Die Preise für manche Produkte haben sich verdoppelt und die Menschen sind in Panik! Viele denken, es wird Krieg geben und es folgt eine Kettenreaktion. Die Menschen haben Angst, dass sie selber nicht genug zu essen haben und schieben ihre Tiere ins Tierheim ab. Das ist eine Katastrophe, denn bei Svetlana ist der letzte Platz besetzt.

Die Hunde, die vor dem Tierheim ausgesetzt wurden haben kein Platz im Heim und müssen vor dem Tierheim warten, bis wieder ein Plätzchen frei wird. Sie bekommen Futter und Wasser, aber mehr kann Svetlana im Moment nicht für sie tun. So gut es geht, werden weitere Hütten gebaut, damit sie nicht lange draussen warten müssen. Svetlana braucht auch Geld um die Hunde von Galina in kleinere Rudel aufteilen zu können.

Seit Galina nicht mehr bei ihren Hunden ist und auf sie aufpassen kann, hat sich das Rudel verändert. Ihr Rudelführer fehlt und die Hunde wollen die Rangordnung neu festlegen. Auch mobben die stärkeren  Tiere die schwächeren Hunde und wollen sie nicht ans Futter lassen. Um wieder Ruhe und Ordnung in das Rudel zu bringen, muss das Rudel neu zusammengestellt werden. Dazu braucht es 4 Zwinger, damit Svetlana die Hunde in 10er-Rudel aufteilen kann.

Das Tierleid in Sibirien ist so gross und Svetlana ist die einzige Person in Abakan, die ein total überfülltes Tierheim führt und es nimmt kein Ende. 

Wir hoffen sehr, dass die Menschen endlich umdenken, ihre Tiere kastrieren lassen, sie besser behandeln und ausreichend füttern. Aber wie auch - sie haben ja selber nichts!

Der lange und steinige Weg, den wir mit Euch zusammen gehen ist noch lange nicht zu Ende. Machen wir weiter, hoffen und hoffen…

Liebe Grüsse und danke, dass Sie uns helfen Svetlana zu unterstützen. Sie braucht die Hilfe im Moment ganz besonders...

Eure Daria


Das letzte siebte Leben - dasletztesiebteleben.com