|

Aber vom Sommer 2009 bis Winter 2010 haben sehr viele Menschen aus Deutschland und Schweiz von diesem Tierheim erfahren und fingen fleißig an, mit dem Vertrauen zu spenden.
Bereits im Frühling hat Svetlana eine riesen Baustelle veranlasst, in ihrem hohem Alter leitete sie den ganzen Prozess, immer wenn ich mit ihr telefoniere sagte sie aufgeregt wo das billigste Holz zu finden ist und wo anderen Sachen günstig zu bekommen sind. Sie hat aber trotzdem zusätzliche Arbeiter die ihr für wenig Geld helfen neue Räume und Zäune zu bauen.
Bereits jetzt hat sie 6 alte Metallwägen, die von ihnen zusätzlich isoliert wurden damit die auch gut im Winter die Wärme halten. Als Hauptgebäude hat sie ein Holzhaus erbauen lassen, das ihr irgendwann als Kastrationsraum dienen sollte. Auf dem Dach sind zwei Solarbatterien angerichtet, die wenigstens etwas an Elektrizität gewinnen. Ein Problem lieferte die aufgestellte Windmühle. Obwohl es bis jetzt das kostspieligste Investition gewesen war und Elektrizität und Wärme liefern sollte, wie auch aufpumpen von Wasser aus der Erde, viel sie schon drei mal um. Momentan wird überlegt, ob es einen Prozess gegenüber den Verkäufer geben sollte.
Als ich diesen Sommer hingefahren bin, war ich mitten in dieser großen Baustelle. Was mir sofort aufgefallen war, war das im Vergleich zum Vorjahr die Tiere andere Gesichter hatten. Jetzt hatten die Hunde eine große Fläche zum austoben da, auch die frische Luft(außerhalb des Bakteriensumpfes im alten Tierheim) hat den Tieren nur gut getan. Natürlich sterben immer noch Tiere, weil wir immer noch nicht genug Finanzen haben sie zu impfen, vor allem die kleinen leiden sehr darunter weil das noch nicht vollständig entwickelte Immunsystem gegen die Infekten nicht kämpfen kann.
Aber eine Sache haben wir trotzdem noch geschafft! Alle Katzen sind bereits kastriert!!! Auf diese Weise müssen nicht viele kleine Katzenwelpen unnötig sterben!
Wir haben noch eine Menge vor uns, doch wir und vor allem Svetlana selbst haben nicht vor aufzugeben, denn wenn ich die Svetlana frage ob es eine Änderung in den letzten Jahren gegeben hat, sagt sie: „Es ist wie Himmel und Erde“
Eine Sache sagt sie auch noch: „Sterben, ich habe keine Zeit zu sterben, wer wird sich dann um die Tiere kümmern!“ Da beobachte ich die alte Frau von der Seite und stelle fest, dass sie nur so aus sich eine unglaubliche Energie ausstrahlt!
Bericht. Daria Chudjakowa.












Dank Uta Sykor sind auf dieser Homepage weitere, aktuelle Fotos von den sibirischen Tierheim zu sehen
http://fellchenhilfe.npage.de/
|