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Reisebericht November 2019

 

Unsere Reise zu Svetlana und den Tieren

Wie groß war die Freude, sie wiederzusehen – unsere tapfere und zähe Svetlana und unsere Freunde Julia und Roman, als wäre ich nur kurz weg gewesen. Dabei liegt mein letzter Besuch schon zwei Jahre zurück.

Zu dritt sind wir im Oktober aufgebrochen, um das Team im Tierheim ein wenig zu unterstützen, um zu sehen, woran es am meisten mangelt, um Ideen zu sammeln und für die Zukunft unsere Hilfen zu planen.

Und wieder war der Gang durch die Reihen, vorbei an zig Zwingern mit laut bellenden, teils schüchternen, teils ängstlichen bis hin zu unsichtbaren Hunden unerträglich.

Fast jeder von ihnen leidet. Die einen an Einsamkeit, die anderen an Hunger oder Durst, wieder andere an Vernachlässigung, einige trauern ihrem alten Zuhause nach, andere ertragen das eingesperrt sein nicht, andere werden in den mehrfach belegten Zwingern von Mitinsassen gemobbt usw.

Richtig zufrieden sind hier nur ganz wenige Hunde. Zu denen gehören Hase und ihr Kumpel, sie leben frei auf dem Gelände, einsperren lassen sie sich nicht, aber sie genießen die Vorzüge des Lebens unter tierlieben Menschen. Sie schlafen im Heulager und bekommt tgl. eine warme Mahlzeit.

Oder der Schoko-Zwerg. Diese Kleine hat es geschafft, sich in alle Herzen zu schleichen. Sie läuft mit den Arbeitern durch die Gänge, bewacht den Arbeiter, der tgl. den Brei für die Hunde kocht, begrüßt freundlich die Eingesperrten am Gitter der Zwinger und empfängt hüpfend jeden Besucher.

Suchbild, wer findet sie? 

Wenn man diese Hunde beobachtet könnte man meinen, alles sei gut.

Aber das ist eine Illusion. Den anderen Hunden geht es nicht nur psychisch schlecht, da sie kaum Ansprache haben und fast alle 24 Stunden tgl. ohne Beschäftigung in ihren mehr oder weniger großen Zwingern sitzen, sie leiden auch körperlich.

Das hat mehrere Gründe, die sofortige Maßnahmen verlangen. Wir haben direkt nach unserem Besuch zwei Spendenaufrufe gestartet. Die Hundehütten mussten umgehend mit einer neuen dicken Schicht Stroh ausgestattet werden, denn bei unserer Abreise im November setzte der Frost ein und wenige Tage später herrschten schon eisige Temperaturen von -22°C. Dank unserer treuen Unterstützer konnte Svetlana sofort handeln. Dieses Problem ist beseitigt, jetzt haben die Hunde die Möglichkeit, in ihren Strohlagern etwas Schutz vor dem Frost und dem eisigen Wind zu finden.

Der zweite Spendenaufruf betrifft ein schwerwiegendes Problem. Vielen Hunden steht nicht permanent Wasser zur Verfügung. Details dazu haben wir im Spendenaufruf beschrieben, ebenso wie mögliche Lösungen.

Körperliche Leiden konnte ich auch bei mehreren Hunden beobachten, die sich an den defekten Maschendrähten, an rostigen Nägeln, kaputten Brettern oder scharfkantigen Blechen verletzt hatten. Hier konnten wir nur provisorisch etwas ändern, denn viele Zwinger sind in die Jahre gekommen und einfach abbruchreif. Hier müssen wir langfristig planen.

 

 

 

 

 

Und dann ging es zu den Katzen. Diese leben nicht mehr, wie noch bis 11.2017, in einem Gehege zwischen den Hundezwingern, sie sind seinerzeit umgezogen in das massive Katzenhaus mit den anliegenden Freigehegen. Ein enormer Fortschritt. Man sieht es den Tieren an, dass es ihnen dort viel besser geht. Nicht nur die medizinische Versorgung durch den jungen und sehr engagierten Tierarzt trägt dazu bei, auch das Platzangebot und die warme Umgebung. Außerdem kann jetzt dank des gefliesten Bodens alles desinfiziert und deutlich einfacher gereinigt werden. Im alten Katzenhaus war es schlicht unmöglich, die ansteckenden Katzenkrankheiten auszurotten, da dort alles aus Holz gebaut war. Gestern kam die Nachricht von Svetlana, dass nun auch endlich die Fußbodenheizung in den Katzenzimmern installiert werden kann. Anschließend werden die noch ungefliesten Bereiche ebenfalls wischbar sein.

Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit dort für mich vergangen ist. Überall gab es Arbeit, aus jeder Ecke blickten mich hoffnungsvolle Augen an, an niemandem wollte ich achtlos vorbei gehen, und doch ist es genau so passiert. Es schmerzt, wenn ich jetzt Zuhause die Fotos betrachte und feststelle, dass ich mich an das ein oder andere Tier gar nicht bewusst erinnern kann. Genau für diese Tiere war es die einmalige Chance in diesem Jahr, ein freundliches Wort, eine Streicheleinheit oder eine Umarmung zu bekommen – und ihre Hoffnung habe ich mit meinem geschäftigen Treiben zunichte gemacht.

 Es tut mir leid, ...

 ..ich komme wieder, 

 .. versprochen.

Ich versuche mich damit zu trösten, dass ich viele Fotos mitgebracht habe, um Euch/Ihnen allen die Möglichkeit zu geben, einen Blick auf unsere Schätze zu werfen. Ich habe versucht, jedes Tier fotografisch zu erwischen, was mir aber nicht gelungen ist. Aber vielleicht schaffen es so ein paar der sonst Unsichtbaren, ein Platz in einem echten Zuhause zu finden. Ich wünsche es mir SO SEHR!

Ich könnte noch so viel schreiben, jedoch werde ich mich jetzt wieder der Adventsaktion und den Vermittlungsanzeigen widmen, damit mein Besuch im fernen Sibirien eine positive Veränderung für unsere Tiere nach sich zieht.

Bitte helfen Sie uns, das Überleben unserer Schützlinge zu sichern und das Leben dieser Tiere ein wenig besser zu machen.

DANKE, Manuela Kemp

 


Das letzte siebte Leben - dasletztesiebteleben.com

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