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Eine wahre Weihnachtsgeschichte

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Liebe Tierfreunde,

es tut uns sehr leid, dass wir erst jetzt wieder von Svetlana und ihren Schützlingen berichten können, doch leider gab es unter anderem Probleme mit der Homepage.

Dieser Winter war besonders hart. Über Wochen herrschten Temperaturen von -30° bis -40°C. Dem entsprechend haben Svetlana und ihre Helfer Unmengen von Heizkohle verbraucht. Aber nicht nur der Verbrauch von Heizmaterial ließ die Kasse leer werden, auch die Futterkosten sind durch die Kälte wesentlich höher.

Svetlana versuchte, den Tieren ein wenig Winterspeck anzufüttern.

Den Katzen gab sie täglich zusätzlich Reisbrei mit Hühnerfleisch, den Hundesenioren und Welpen mischte sie Milchpulver mit in den Brei. An dieser Stelle nochmals ein herzliches "Danke schön" an unsere Unterstützer von der Tierhilfe Bluemoon. Ohne Eure Spenden wäre diese Versorgung der Tiere nicht möglich gewesen.

Wie schlimm muss es für die Tierschützer vor Ort sein, wenn trotz aller Bemühungen und Anstrengungen die schwächsten Tiere sterben?

Bei solch anhaltenden eisigen Temperaturen sind aber auch stärkere Tiere gefährdet, und so war es ein Segen, dass Svetlana es in letzter Sekunde geschafft hat, einen weiteren Raum zu isolieren, in dem die Tiere Unterschlupf vor dem eisigen Tod finden konnten. Weitere 90 qm, die das Überleben wahrscheinlicher machen.

 

Umso unbegreiflicher ist es für uns, wenn wir hören, wie vermeidbar manch tragisches Schicksal gewesen wäre.

Da wurde zum Beispiel ein Schäferhund im Tierheim abgegeben, der zuvor ein warmes Zuhause hatte. Er war nicht mehr gewollt, war plötzlich überflüssig. Im Tierheim hat er nicht lange überlebt. Was ihn umgebracht hat, ist nicht eindeutig zu klären. War es die Kälte? Die plötzliche Umstellung? Oder ist er vor Kummer gestorben? Sein Herz blieb einfach stehen, es war gebrochen.

Ein kleiner Pekinesenwelpe wurde einfach vor dem Tierheim ausgesetzt. Auch er hatte keine Chance, er starb an einer Infektionskrankheit. Dabei hatte Svetlana schon Pläne für ihn. Er sollte nach Deutschland reisen und einen Platz auf dem Sofa bekommen. Wie sehr wünschen wir uns für jedes Tier eine Chance - die wenigsten bekommen sie.

Dann ist da noch eine Hündin, die ein Jahr lang als Wachhund auf einem Baugrundstück geduldet bzw. genutzt wurde. Nun ist der Bau abgeschlossen, die Hündin im Weg. Svetlana sollte sie und ihre sechs Welpen holen, sonst würden sie vergiftet, sagte man ihr. Natürlich ist Svetlana los gefahren und hat die kleine Familie zwei Stunden lang gesucht und dann mitgenommen. Nun sind die Hunde in Sicherheit. Aber wird je einer von ihnen adoptiert?

 

 

Als sei das nicht alles schon schlimm genug, hat es auch noch unsere Svetlana erwischt. Sie war so krank, dass sie sich zwei Wochen kaum auf den Beinen halten konnte. Zum Glück wurde sie auch durch die neue Arbeiterin Vera gut unterstützt. Schön, dass sie nun wieder fit ist und die Fäden in der Hand hält.

Eine ganz große Katastrophe ist Ljudmila Ivanovna widerfahren, der Tierärztin, die Svetlana seit Jahren unterstützt. Durch mangelhaft verlegte elektrische Leitungen ist in ihrer Klinik ein Feuer ausgebrochen und hat alles vernichtet.

Ein Fundkaterchen, welches dort Unterschlupf gefunden hatte, wurde tags zuvor von Svetlana abgeholt. Dieser Kleine trägt nun zu Recht den Namen LUCKY.

 


Das letzte siebte Leben - dasletztesiebteleben.com

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