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Bericht Januar 2019

 

Liebe Tierfreunde,
hier ein kleines Bericht vom Tierheim. Wie es euch ja schon Bekannt ist, haben es die Tiere besonders in dieser Zeit nicht so einfach in Sibirien. Denn die Minus Temperaturen fielen schon Mal auf -30 runter. Nicht nur den Tieren geht es in diesen schweren Zeiten schlecht, auch den Menschen.

Vor ein paar Tagen hat der langjährige Arbeiter von Svetlana, der Sergej, sich die Blutadern aufgeschlitzt und verlor 2,5 Liter Blut. Er hat es überlebt, doch liegt seit dem im Krankenhaus. Die Gründe dafür wissen wir nicht, doch gerade in dieser schweren Zeit, haben die Tiere einen Arbeiter weniger. Die Svetlana versucht in der Not eine Vertretung zu finden, was bei diesen schweren Bedingungen und nicht zu grossem Verdienst sehr schwer ist.

Durch eure Weinachtsspenden konnten wir eine grosse Lieferung Kohle ermöglichen und weiter mit dem Ausbau von dem Steinhaus voran gehen( momentan werden Fliessen gelegt und Zwinge erbaut). Nicht des do trotz, wird es diesen Winter noch nicht fertig, und unsere Hunde- Helden müssen immer noch draussen mit der Kälte auskommen. Die alten, jungen und die Schwachen, haben alle einen Platz drinnen bekommen, doch nicht alle könnten rein, auch die die kein dickes Fell haben, müssen sich an einander drücken, und auf die wärmere Zeiten warten. Hier ein Bild von unseren Winter-Kämpfern, in Gedanken sind wir mit denen.
Ein paar Tiere dürften aber dem Winter entkommen und wurden auf verschiedene Pflegestellen und Tierheime in Deutschland verteilt. Vielleicht könntet ihr euch an die drei beinige, schwarze Hündin aus dem Film erinnern, die von den anderen Hunden angegriffen wurde (FILM) oder an die zwei graue Pudels die im Film zitternd in den Zwingern sassen, weil ihre alte Besitzerin nicht mehr halten könnte. Diese Tiere sind breits auf ihren Pflegestellen in Deutschland und dürfen ihr neues Leben geniessen. Leider haben wir nur dann die Möglichkeit diese Tiere auszureisen, wenn wir eine Finanzierung bekommen, den wir sind schon froh überhaupt einen Platz auf einem Pflegeplatz, oder in einem Tierheim in Deutschland zu bekommen, zahlen können uns diese Einrichtungen aber nicht. Hier findet ihr den aktuellen Link für einen Spendenaufruf für die Ausreise eines Tieres:

Hund

Katze


Die Situation der Strassentiere in Russland ist extrem schwierig im Winter. Viele Tiere kommen bei der Kälte nicht an das Futter und müssen einfach verhungern. Die Situation fürdie Tiere wird noch unerträglicher durch die Menschen, viele Tiere werden einfach Massenweise auf den Strassen erschossen. Es sind Tierschützer die noch ein paar lebende Hunde, aber schon angeschossen, von der Strasse retten. Sieht das Foto.

Gerne würden wir hier auch den Hund des Monats vorstellen, den Sascha( Auf den Bildern ist er mit den ausgestreckten Pfoten am Zaun zu sehen). Der Sascha ist jetzt knapp über ein Jahr, und war vorher ein glücklicher Hund, den er könnte sich die Stube am Eingang das Tierheim mit anderen Welpen besetzen, dort war es zwar eng, aber es war warm, und man hatte Menschenzuwendung. Doch der Sascha würde grösser, und es kamen andere Hundewelpen rein ins Tierheim. So haben die jüngeren seinen Platz besetzt und er kam in einen Aussenzwinger. Seit dem kommt man zu ihm nur rein um zu füttern und er muss mit der kalten Realität täglich konfrontiert werden. So streckt er jedes Mal wenn man an ihm vorbei geht seine Pfoten auf den Netz und bietet dort raus zu kommen. VIELLEICHT FINDET SICH JA JEMAND, DER IHM EIN WARMES ZU HAUSE GEBEN KANN? BEI ANFRAGEN BITTE AN: kusja-kuzja@mail.ru 

Wir bitten weiterhin um eine finanzielle Unterstützung. Alle Grundbedürfnisse des Tierheim müssen bedeckt werden, und der Ausbau von dem Steinhaus darf nicht aufhören.

Wir hoffen sehr, das die Svetlana es demnächst schafft eine Vertretung für den Sergei zu finden, momentan legt die arme Frau in Ihrem hohem Alter selber die Hand an, damit die Tiere satt bleiben.

 


Das letzte siebte Leben - dasletztesiebteleben.com

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