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Eine wahre Weihnachtsgeschichte

Bericht Juli 2019

Liebe Tierfreunde,

permanent werden im Tierheim Hunde und Katzen abgegeben. Zu den alltäglichen Fällen kommen aber auch immer wieder einmal solche, wie wir gerade erleben mussten.

Daria hat Svetlanas Berichte übersetzt und schreibt:

Und wieder musste das Tierheim eine Notaufnahme von ganzen 31 Katzen machen! Wir bekamen einen Anruf von einer Frau aus Abakan, die bei sich in der Wohnung 23 Katzen gesammelt hat. Mit ihrer Rente konnte sie die Katzen nicht halten, schon bald folgte Strom-Abschaltung in ihrer Wohnung, weil sie nicht einmal die Wohnungs-Nebenkosten bezahlen konnte. Bald folgte die Anklage von den Nachbarn, daß aus der Wohnung ein unerträglicher Gestank kommt (auf dem Video spricht die Frau sie hätte die Anklage bekommen, doch ist nie beim Prozess erschiehen).  Die Katzen sind alle in einem sehr schlechtem Zustand. Wir müssen sie aufpäppeln und kastrieren. Gleich folgte auch der zweiter dringender Einsatz, Katzen haben unter einer alten Kompost-Toilette Unterschlupf gefunden. Menschen schmeißen denen Brot, so bald aber der Winter anfängt, wird es für die 8 Tiere zu kalt sein dort zu überleben. Und manche Bewohner drohen, einen Strassen-Dienst zu holen, um die Tiere umzubringen. Für alle diese Notfälle brauchen wir wieder einmal ca. 1300€! Um deren medizinische Versorgung zu leisten und alle zu kastrieren. Und wenn noch mehr Geld rein kommt, könnten wir ein paar von denen einen Transport in die bessere Zukunft nach Deutschland bieten. Damit sie ein sicheres Leben anfangen könen.

Link zum Spendenaufruf


Als sei das nicht genug Elend, lief bei den Toiletten-Katzen auch noch ein streunender Hund mit einem großen Tumor am Bauch umher. Unsere Freunde vor Ort versuchen nun, auch diesen Hund einzufangen, damit er operiert werden kann.

In unserem YouTube-Channel haben wir einige Filme von diesen Fällen hochgeladen.

Ebenso sind dort neue Vermittlungstiere zu sehen. Ein großer Hund, der schweren Herzens abgegeben wurde, da die Frau, die ihn bisher versorgte, ihn leider nicht aufnehmen kann. Sie hat schon zwei eigene Hunde und dieser, der ihr zugelaufen war, wird ihr einfach zuviel. Ein kleiner ganz vergnügter Fratz, der noch glaubt, daß das Leben nur Sonnenseiten für ihn bereithält. Er weiß zum Glück noch nicht, wie der Winter für ihn dort werden wird. Wie schön wäre es, wenn er es vorher schaffen würde, das Tierheim zu verlassen.

Gestern wurden wieder flauschige Welpen entsorgt, Svetlana hält sie auf dem Arm, wie kleine Teddybären.

 



Das letzte siebte Leben - dasletztesiebteleben.com

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